Wuhlebrücke bleibt Nadelöhr für Radfahrer

Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres soll mit den Straßenbaumaßnahmen in der Eisenacher Straße in Marzahn-Hellersdorf begonnen werden. Dies geht aus einer Anfrage des Kaulsdorfer SPD-Abgeordneten Sven Kohlmeier an die Verkehrsverwaltung von Senatorin Regine Günther (BÜ90/Grüne) hervor (PDF Anfrage).

Nach Angaben des Senats seien für die Baumaßnahmen, die zwischen vier und sieben Jahre andauern sollen, etwa 5,5 Millionen Euro vorgesehen. Einen Neubau der Wuhlebrücke soll es dabei nicht geben, da diese laut Aussage des Senats noch in einem „befriedigenden Bauwerkszustand“ sei. Dadurch werden die für die Eisenacher Straße vorgesehenen neuen Radverkehrsanlagen an der Wuhlebrücke unterbrochen.

Der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier kritisiert diese Planung: „Die Eisenacher Straße ist an der Wuhlebrücke stark verengt. Es werden 5,5 Millionen EUR verbaut, aber auf der Brücke bleibt es für Radfahrerinnen und Radfahrer lebensgefährlich. Dafür habe ich kein Verständnis, denn nach dem Mobilitätsgesetz sollen neue Radwege gebaut werden. Diese müssen auch in Marzahn-Hellersdorf entstehen, dafür muss die Verkehrsverwaltung von Regine Günther sorgen.“

Erst kürzlich war Kohlmeier beim bezirklichen ADFC Wuhletal, der bereits seit längerem auf die Gefahr für Radfahrerinnen und Radfahrer auf der engen Brücke hinweist.