Umsetzung MobG VII: E-Scooter und Carsharing

Eine weitere Anfrage an den Senat zur Umsetzung des Mobilitätsgesetzes thematisierte die in der Stadt verfügbaren E-Scooter und Leihautos (PDF-Datei).

Im Vergleich zu 2019 hat sich die Anzahl der E-Scooter im Stadtgebiet mehr als verdoppelt. Gab es im vergangenen Jahr noch 5.000 E-Scooter in der Stadt, sind aktuell etwa 11.000 Stück verfügbar. Aktuell gibt es hierzu einen Abstellplatz in Friedrichshain-Kreuzberg. Es sollen jedoch mehrere Plätze hinzukommen, um das Abstellen kreuz und quer auf den Straßen und Gehwegen zu unterbinden. In Charlottenburg-Wilmersdorf sollen 200 und in Friedrichshain-Kreuzberg sogar 500 solcher Flächen entstehen. In Mitte und Neukölln werden vereinzelt Abstellflächen für E-Scooter errichtet werden; in den anderen Bezirken sind keine Flächen geplant. Dies entspricht zum Großteil dem Verbreitungsgebiet der E-Scooter, welches sich auf die Innenstadt beschränkt.

Die Anzahl der Leihautos hingegen ist leicht von 5.900 im vergangenen Jahr auf 6.500 Stück aktuell gestiegen. Insbesondere in Pankow (93) und Friedrichshain-Kreuzberg (43) gibt es zahlreiche feste Sammelstellen für die Fahrzeuge. In Marzahn-Hellersdorf gibt es momentan vier Stationen. Bemerkenswert ist, dass in Charlottenburg-Wilmersdorf 180 neue Sammelstellen in Planung sind. Die Leih-Infrastruktur ist somit leider wieder sehr auf die Innenstadt fokussiert. Damit die Verkehrswende gelingt, müssen gerade die Außenbezirke von einer verbesserten Infrastruktur profitieren, da es die Pendlerinnen und Pendler aus den Außenbezirken sind, die tagtäglich in die Innenstadt reisen um so unsere Stadt am Laufen zu halten.

KA (VII) 2 Jahre Mobilitätsgesetz – E-Scooter und Carsharing