Gespräch mit dem ADFC Wuhletal – es gibt viel zu tun für den Radverkehr im Bezirk

Jeden vierten Dienstag im Monat trifft sich der ADFC Wuhletal, die Bezirksgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs in Kaulsdorf-Nord. Im Juni war ich als Kaulsdorfer Abgeordneter dabei und habe mich mit den Mitgliedern über die Verbesserung des Fahrradverkehrs in Marzahn-Hellersdorf ausgetauscht. Als Abgeordneter habe ich ins Mobilitätsgesetz reingeschrieben, dass es „gleichwertige“ Angebote für ÖPNV und Fahrradverkehr in allen Kiezen Berlins geben muss (siehe Blog-Beitrag zum Mobilitätsgesetz). Die Realität sieht leider anders aus: So gibt es in Marzahn-Hellersdorf bisher weder einen Radschnellweg, noch die grüngefärbten Vorzeigeradwege mit Pollern (wie in der City), noch eine spürbare Verbesserungen für Radfahrer. Der ADFC und ich waren uns einig, dass in unserem Bezirk viel zu wenig für den Radverkehr gemacht wird. Deswegen erwarte ich von der Verkehrssenatorin, den Blick auch in die Außenbezirke zu richten und das Mobilitätsgesetz endlich umzusetzen und so gleichwertige Angebote in allen Bezirken zu schaffen. Vorzeigeradwege in der City sind wirklich eine schöne Werbemaßnahme. Aber viel wichtiger ist die Verbesserung der Radinfrastruktur in den Außenbezirken. So ist es heute lebensgefährlich als Radfahrer auf der Landsberger Allee zu fahren. Es gibt viel zu tun, daher unterstütze ich den ADFC Wuhletal in seinem Bemühen um bessere Radwege, mehr Fahrradabstellflächen und Radschnellwege von Marzahn-Hellersdorf in die City!