Die gelbe Sonne am großen Stern und Schadensersatz: Wurde gestrahlt oder geweint?

Im Sommer 2018 haben Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace 3.500 Liter gelbe Farbe auf der Fahrbahn am Großen Stern verteilt. Durch die fahrenden Autos gelangte die Farbe im Anschluss auch auf die Fahrbahn der zuführenden Straßen und färbte so den großen Stern, dass er aussah wie eine Sonne. 

Zur Entfernung der Farbe wurden über 150.000 Liter Wasser verwendet. Dies ergab eine Anfrage von mir an den Senat (PDF-Dokument). Die Entfernung der Farbe durch die BSR kostete etwa 14.000€. Die Rechnung wurde derweil vollständig von Greenpeace beglichen. Offen ist bisher noch, ob, und wenn ja, wie viel Schadensersatz Greenpeace für  Verunreinigungen an PKW oder Schäden durch Unfälle bezahlen muss.

Ich finde, dass die Aktion uncool und unnütz war. Es ist löblich, für den Klimaschutz demonstrieren zu wollen, jedoch gibt es deutlich nachhaltigere Mittel, dieses Ziel zu verfolgen, als die Stadt lahmzulegen und zu verschmutzen.