Ausbau der Infrastruktur für E-Autos

Elektro-Autos sind eine wichtige Komponente im Rahmen der Verkehrswende. Sie benötigen kein Erdöl, stoßen kein CO2 aus und sind leise und effizient. Damit die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft mehr auf Elektro-Autos setzen, ist eine flächendeckende Infrastruktur mit Ladestationen für diese Autos vonnöten. Leider gibt es in den Außenbezirken noch Aufholbedarf: etwa 60% aller Ladestationen befindet sich in der Innenstadt, obwohl hier nur 30% aller Berlinerinnen und Berliner leben.

Im Rahmen des Pilotprojekts „ElMobileBerlin“ sollen 500 Ladestationen an Laternen in Marzahn-Hellersdorf und Steglitz-Zehlendorf entstehen. Darum habe ich mich an die Bürgerinnen und Bürger gewandt, damit diese mir Vorschläge zukommen lassen, welche Standorte ihrer Meinung nach für Ladestationen an Laternen geeignet sind.

Die Hinweise habe ich nun mit der verantwortlichen Bezirksstadträtin Nadja Zivkovic geteilt. Unter anderem schlugen die Bürgerinnen und Bürger vor, Ladestationen am Bahnhof Wuhletal, am Münsterberger Weg in Höhe des Spielplatzes, sowie an der Brodauer Str. 32 zu errichten. Eine weitere Idee sieht vor, Supermärkte zu verpflichten, Ladesäulen z.B. neben Eltern-Kind-Parkplätzen zu errichten. In dem Kontext wurde erwähnt, dass das Land Berlin derzeit mit dem Programm „Welmo“ (IBB) den Ausbau von Ladestationen für viele Gewerbetreibende mit bis zu 50% der Kosten fördert.

Ich bin auf die Ergebnisse zur Prüfung der Standorte durch das Bezirksamt gespannt und freue mich ganz besonders, wenn mehr Ladepunkte in Marzahn-Hellersdorf entstehen und hierdurch die Infrastruktur für E-Autos im Außenbezirk verbessert wird. Beim Kauf eines E-Autos ist es zentral, Ladepunkte in der Nähe des Wohnortes zu haben. Mit dem Ausbau der Ladestationen für E-Autos machen wir also auch einen wichtigen Schritt zum Erfolg der Verkehrswende.

E-Mails mit Hinweisen zu möglichen Standorten können natürlich weiterhin an mein Büro (kontakt[at]liebling-kaulsdorf.de) gesendet werden!