Shared Mobility: Außenbezirke nicht länger abhängen

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Marzahn-Hellersdorf hat am 08.02.2019 getagt und fordert, dass die in Berlin ansässigen Unternehmen der Sharing Mobility Economy, wie Carsharing, Fahrrad- und E-Bikesharing ihre Geschäftsbereiche auf das gesamte Stadtgebiet erweitern sollen. Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Mitglied des Abgeordnetenhauses Sven Kohlmeier sagt: „Zwei Drittel der Berlinerinnen und Berliner wohnen außerhalb des S-Bahn-Rings. Gerade in den Außenbezirken könnte ein flächendeckendes Sharing-Angebot, das im Vergleich zur Innenstadt dünnere Netz des ÖPNV wirkungsvoller ergänzen und sinnvoller sein, als in einem stark umkämpften Markt innerhalb des S-Bahnrings.“ Der Antrag soll auf dem Landesparteitag der Berliner SPD am 30.03.2019 beraten werden.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Mitglied des Abgeordnetenhauses Sven Kohlmeier sagt: „Zwei Drittel der Berlinerinnen und Berliner wohnen außerhalb des S-Bahn-Rings. Gerade in den Außenbezirken könnte ein flächendeckendes sharing Angebot, dass im Vergleich zur Innenstadt dünnere Netz des ÖPNV wirkungsvoll ergänzen und sinnvoller sein, als in einem stark umkämpften Markt innerhalb des S-Bahnrings.“ Der Antrag soll auf dem Landesparteitag der Berliner SPD am 30.03.2019 beraten werden.

„Ich halte es für falsch, diese Angebote nur auf den Innenstadtbereich zu beschränken und die Marktlücke und die enormen Marktchancen außerhalb nicht zu nutzen. Sämtliche Verkehrsangebote müssen gleichwertig in allen Berliner Kiezen zur Verfügung stehen, die City-Bereiche dürfen nicht bevorzugt werden. Wie fatal wäre es, wenn wir uns ebenfalls z.B. nur für gute Schulen oder Kindertagesstätten innerhalb des S-Bahnrings einsetzen würden? Das tun wir nicht und deshalb dürfen wir eine solche Spaltung der Stadtgesellschaft in eine gut angeschlossene und mobile Innenstadt und eine von diesen Angeboten ausgeschlossene Bevölkerung in den Außenbereichen nicht mehr länger zulassen. Gegebenenfalls müssen wir eben auch darüber nachdenken, den gesetzlichen Rahmen anzupassen und entsprechend vorzugeben“, so Sven Kohlmeier weiter.