SPD Marzahn-Hellersdorf für Randbebauung des Tempelhofer Feldes

Sven KohlmeierMit einem Antrag zum Landesparteitag der Berliner SPD im November fordert die Marzahn-Hellersdorfer SPD die Prüfung, ob mit einer Randbebauung des Tempelhofer Feldes der Wohnungsnot in Berlin entgegengewirkt werden kann. Es wird gefordert, dass bei einer Randbebauung mindestens 50% der Wohnungen Sozialwohnungen sind. Zudem wird eine soziale und ökologische Aufwertung des Geländes mit Baum- und Strauchpflanzungen gefordert.

Der Antrag wurde von den bezirklichen Sozialdemokraten auf einer Kreisdelegiertenversammlung am 21.09.2019 beschlossen und wird damit auf dem Landesparteitag der Berliner SPD zu beraten sein.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Abgeordnete Sven Kohlmeier erklärt:

„Es ist richtig, dass wir in Berlin auch über eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes nachdenken und diese prüfen. Angesichts der immer knapper werdenden Baulandreserven darf es keine Denkverbote geben. Die hohe Symbolkraft der Entscheidung des Volksentscheides zum Tempelhofer Feld ist uns durchaus bewusst. Jedoch ist juristisch ein Volksgesetz wie ein Parlamentsgesetz jederzeit änderbar. Dies muss ernsthaft geprüft werden, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Dies sehen wir derzeit angesichts der fehlenden Wohnungen als gegeben an.“

Der Antrag wurde von der Abteilung Kaulsdorf/Mahlsdorf erarbeitet. Der Abteilungsvorsitzende Jan Lehmann erklärt:

„Eine schnelle Entlastung des Wohnungsmarktes kann das Mietenniveau senken. Eine durchdachte Begrünung von Teilen des Tempelhofer Feldes erhöht überall in der Stadt die Lebensqualität.“

Den Beschluss finden Sie hier (PDF)