Sven Kohlmeier unterstützt Kaulsdorfer Bio-Bauern Riedel

Sven KohlmeierDie Berliner Zeitungen berichten seit einigen Tagen wieder vermehrt über den Kampf des Bio-Bauern Robert Riedel (siehe zB: Berliner Zeitung „Der Lange Kampf eines Biobauern„). Auch in der Bezirksverordnetenversammlung war dies bereits Thema. Mit der Neuzusammensetzung des Bezirksamtes und des Senats kommt nun Bewegung in die Sache und Politiker unterstützen den Bio-Bauern Robert Riedel. Der Kaulsdorfer Abgeordnete Sven Kohlmeier äußerte sich gegenüber dem Tagesspiegel für Marzahn-Hellersdorf. Kohlmeier hat auch eine Anfrage an den Senat gestellt, um die Hintergründe der vielfältigen Auseinandersetzungen zwischen dem Bezirksamt und Herrn Riedel zu erfragen. Den Text des Beitrages aus dem Tagesspiegel gebe ich hier wieder:
Autor: Ingo Salmen (Twitter @IngoSalmen)

Biobauer aus Kaulsdorf. Haben Land und Bezirk einen gutgläubigen Bürger hinter die Fichte geführt? Das ist die entscheidende Frage in der Causa Robert Riedel. Wer die Berichte der “Berliner Zeitung” liest, kann diesen Eindruck gewinnen. Wir erinnern uns: Der Mann will in Alt-Kaulsdorf einen Bio-Bauernhof errichten. Kurz nachdem er das Grundstück Ende 2011 erworben hatte, wurde es zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Seitdem liegt Riedel mit der Verwaltung im Clinch. Allerdings gab es schon beim Verkauf Hinweise darauf, dass eine Bebauung schwierig sein könnte. Im Auktionskatalog tauchen Signalwörter wie “Grünland” und “Grünfläche” auf. “Laut Grundbuch Ausweisung als Waldfläche.” Der Bezirk weist auch die Behauptung zurück, er habe ein Vorkaufsrecht besessen. Erst kürzlich sah auch der Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses keine Möglichkeit, Riedel zu helfen. Eröffnen sich mit einem neuen Bezirksamt und einem neuen Senat nun neue Gesprächsmöglichkeiten? CDU-Fraktionschef Alexander J. Herrmann will genauso darauf hinwirken wie der Grünen-Abgeordnete Stefan Ziller. Sein SPD-Kollege Sven Kohlmeier verurteilt, dass das Ordnungsamt dem verhinderten Landwirt laufend Bußgelder aufbrummt, obwohl die Angelegenheit noch vor Gericht liegt. Seine Ansage: “Die sollen einen Mediator einschalten, sich an einen Tisch setzen und die Sache klären.”

Quelle: http://rdir.de/form.do?agnCI=992&agnFN=fullview&agnUID=A.B.BU-A.pNT.BUBvF.njIXddkX2zJqtggb3eKdvA

Der Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors hier vollständig abgedruckt.